Geräteberatung

Geräteberatung

(Seite im Aufbau)

Ist das alte Gerät mal doch nicht mehr zu retten stehen viele Menschen vor der schwierigen Entscheidung welches neue Gerät bei ihnen daheim einziehen soll. Die Geräte sind schon recht komplex und unterschiedlich und die Beratungen in Baumärkten, Discountern, Elektrogroßmärkten sowie Fachgeschäften reichen auch von zero to hero.
Hier wollen wir aus unserer Sicht ein paar Aspekte teilen die sie bei der Entscheidungsfindung unterstützen sollen. Sollten Sie Fehler in den Inhalten finden oder Anregungen zu Erweiterungen haben, lassen sie uns gerne eine Email zukommen. Danke

Allgemein

Lassen Sie sich nicht zu sehr von den Werbeversprechen irritieren was die Sparsamkeit betrifft und rechnen lieber selber nach. Auch die Aussage, dass neue, moderne Geräte viiieeelll weniger Energie/Wasser verbrauchen ist so nicht mehr ganz richtig. Früher gab es da noch relativ große Sprünge aber mittlerweile sind die Geräte relativ ausentwickelt. Gemäß dem Sinnerschen Kreis ist die Reinigungswirkung immer eine Mischung aus dem Einsatz von Wasser, Wärme (Strom), Mechanik und Chemie. Um ein besseres Reingigungsergebnis muss man einen oder mehrere der Faktoren erhöhen bzw. um gleichbleibende Ergebnisse zu erhalten muss man, wenn man einen Faktor „einspart“, einen oder mehrere der anderen „erhöhen“.

Aus unserer Sicht sollten diese Themen immer ganzheitlich betrachtet werden, also vom Ressourcenabbau bis zur Entsorgung. Und da sind wir der festen Überzeugung, dass Geräte mit Technik der letzten 20 Jahre am ökologisch sinnvollsten eingesetzt werden, je länger sie laufen. Um für ein Neugerät den gesamten Lebenszyklus (Rohstoffgewinnung, Transport, Produktion, Verpackung, Transport, Verkauf, Transport, Lebenszeit, Transport, Entsorgung) zu kompensieren, kann man sehr lange ein paar Liter mehr Wasser oder ein paar Kilowattstunden Strom pro Jahr aufwenden. Deswegen ist die Reparatur und der möglichst lange Betrieb der Gerät das Besten was man aus Umweltsicht machen kann. Und klar ist auch, dass Hersteller vom Verkauf von Neuprodukten leben und deswegen dort deren Fokus liegt. Aber am Ende entscheidet immer noch der Kunde!

günstiger

  • auf weniger Betriebsstunden ausgelegt
    -> kürzere Lebensdauer
  • dünnere Materialstärken (Blech, Kunststoffe,…)
  • günstigere Gummis und Kunststoffe
    -> evtl. schnellere Alterung
  • weniger Geld in Forschung und Entwicklung
  • günstigere Ersatzteile
  • niedrigerer Wiederverkaufswert

teurer

  • auf mehr Betriebsstunden ausgelegt
    -> längere Lebensdauer
  • dickere Materialstärken (Blech, Kunststoffe,…)
  • mehr technische Features
  • man zahlt die Marke/das Marketing mit
  • ggf. intensivere Endkontrolle
  • Reparatur lohnt noch mehr
  • lokalere Wertschöpfung
  • höherer Wiederverkaufswert

Zusammenfassung nach John Ruskin

„Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.“
-> Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.

Waschmaschine

auf was man auf jeden Fall achten bzw. in Betracht ziehen sollte.

  • Aquastop ist sehr wichtig, wenn man keinen Bodenablauf wie etwa in einer Waschküche hat und das Gerät bspw. in einer Wohnung aufstellt. Bei einem Wasserschaden ohne passenden Aquastop kann es auch mit der Versicherung Probleme geben.
    Es gibt verschiedene Systeme, mechanische die nur „Schlauchplatzer“ erkennen (also nur Probleme außerhalb des Geräts) und elektronische die auch Undichtigkeiten im Gerät erkennen und die Maschine abstellen.
    Fazit: Am Besten sind natürlich kombinierte Systeme (Vollwasserschutz): doppelwandiger Schlauch, Bodenwanne mit Sensoren und automatisches Abpumpen und Abstellen direkt am Wasserhahn. Solche Geräte bieten den besten Schutz – insbesondere für unbeaufsichtigte Betriebszeiten.
  • Schwingungsdämpfung meint die Aufhängung des Bottich im inneren der Maschine. von oben gibt es 3-6 Federn und von unten 2-4 Dämpfer reichen, je besser die Schwingungen kontrolliert werden, gerade bei hohen Drehzahlen, desto schonender für die Bauteile, die Mechanik und die Schläuche im Gerät.
  • Betriebsstunden auf die das Gerät ausgelegt ist
  • Bottich geschraubt (grundsätzlich reparierbarer) oder verschweißt (nur als ganzes tauschbar und daher eine Reparatur meist unwirtschaftlich
  • Motoren können unterschiedlich beschaffen sein, es gibt Inverter-Motoren, diese sind bürstenlos (ohne Kohlen) und daher langlebiger, leiser, energiesparender und es gibt den klassischen Kohlebürstenmotor, welcher günstiger, aber stärkerem Verschleiß unterworfen ist.
  • Garantie kann je nach Hersteller unterschiedlich angeboten werden,
Energieeffizienzklasse (zum aufklappen)

Um die Seite nicht zu überladen, ist diese Information zum Ausfalten
Hintergrund zur Energieeffizienz
Die Energieeffizienzklasse einer Waschmaschine basiert ausschließlich auf dem Eco-40–60-Programm, das standardisiert ist und normal verschmutzte Baumwollwäsche bei 40 °C oder 60 °C wäscht. Dieses Programm wird unter definierten Bedingungen (volle, halbe und Viertelbeladung) getestet, um den gewichteten jährlichen Energieverbrauch zu ermitteln.

Nutzung im Alltag
Dieses Eco-Programm wird oft nicht regelmäßig genutzt, da viele Nutzer kürzere Programme (z. B. 30 °C oder Schnellwäsche) wählen, die weniger Energie verbrauchen, oder gelegentlich 90 °C für weiße Wäsche verwenden. (die Vergleichbarkeit in anderen Programmen ist nur bedingt gegeben)
Dennoch ist das Eco-Programm ein realistischer Durchschnittsverbrauch, da es Waschdauer, Heizung, Spülen und Schleudern kombiniert und somit einen guten Vergleichswert bietet.
Jährliche Betriebskosten nach Effizienzklasse
Bei einem Strompreis von 0,30 €/kWh und 220 Waschgängen pro Jahr (Standardannahme) ergeben sich folgende Kosten:
Wie oft wird im Haushalt gewaschen? Paare eher 140x/Jahr und Familien eher 220x/Jahr.
WICHTIG: immer die Waschmaschine voll machen, das spart am meisten Strom und Wasser (und natürlich Kleidung auch mal lüften statt waschen 🙂

Schauen Sie einfach in welchem Bereich der Verbrauch der Maschine liegt und vergleichen Sie so einfach mit Vergleichsmodellen und unterschiedlichen Effizienzklassen. Bei aktuell ca. 0,30 €/kWh kann man einfach sagen, dass eine Einsparung von durchschnittlich 10kWh pro Jahr gleich einer Kostenersparnis von 3€ pro Jahr entspricht.
(bei 220 „standardisierten“ Nutzungen/Jahr im speziellen Ecoprogramm,
Beschriftet mit „ECO“ oder dem folgenden Symbol = Referenzprogramm für die Energieeffizienzklasse.)

EffizienzklasseJährlicher VerbrauchStromkosten pro JahrErsparnis im Vergleich zu A
A (sparsam)ca. 82–99 kWh24,60–29,70 €0 €
Bca. 114–130 kWh34,20–39,00 €ca. 5-10€ / Jahr
Cca. 152 kWh45,60 €ca. 16-21€ / Jahr
Dca. 172 kWh51,60 €ca. 25€ / Jahr
E bis G>180 kWh>54 €ca. 27€ / Jahr

Es gibt noch weiterführende Informationen
Waschmaschinenbottiche verklebt statt verschraubt, und Ersatzteile völlig unwirtschaftlich
https://www.ukwhitegoods.co.uk/help/buying-advice/washing-machine/2974-washing-machine-washing-machine-sealed-tubs-a-why-you-should-care

Trockner

auf was man auf jeden Fall achten sollten.
Reine Ablufttrockner (die mit dem großen Schlauch aus dem Fenster) gibt es heute quasi nicht mehr. Deswegen bleiben uns zwei grundlegende Technologien zur Auswahl, der Kondenstrockner und der Wärmepumpentrockner. Auch wenn die Hersteller mit ihren Werbeversprechen die Wärmepumpentechnologie groß anpreißen, sollte sich jeder vor der Anschaffung selbst ein Bild von der richtigen Technologie machen und dann erst entscheiden. Ganzheitlich betrachtet ist aus unserer Sicht die Wärmepumpetechnologie nicht so weit vor dem klassischen Kondenstrockner, wenn überhaupt.
Was auch in die Betrachtung fliessen kann, wo wird der Trockner stehen? Im ungeheizten Keller mir ganzjährig gekippten Fenster oder im Wohnraum? Beim Trocknen wird die meiste elektrisch Energie in Wärme umgewandelt. wenn der Trockner jetzt mit seinem Standort zur Heizenergie des Hauses beiträgt braucht man diese kWh schon nicht aus der heizung entnehmen und dann ist es vor allem in der Übergangs- und Winterzeit fast egal ob der einen Trockner mehr oder weniger verbraucht, denn was er an Wärme abgibt, braucht die Heizung schon nicht liefern.
Das wichtigste in Kürze, wir empfehlen nach Möglichkeit einen direkten Abwasseranschluss, das spart das ausleeren des Behälters und hält das Gerät „trockener“ und zur richtigen Pflege lesen Sie gerne die Tipps auf unserer Seite Nachhaltigkeit mit Tipps zur richtigen Nutzung und Reinigung von Kondensator/Wärmetauscher, aber auch Wasch- und Spülmaschinen um Effizienz & Lebensdauer zu maximieren.

Kriterium / GerätKondenstrocknerWärmepumpen-trockner (WPT)Bedeutung
Laufzeit1,5- 2,5h2,5 – 4+h
(oft auch 3-5h)
Die ca. doppelte Laufzeit beansprucht sowohl Kleidung als auch die Gerätemechanik ca. doppelt so lang
EnergieverbrauchVerbrauch
3–5 kWh/Ladung:

Rechnung
3 bzw. 5kWh*200 Nutzungen*0,30€

Ergebnis
ca. 180 – 300 €/Jahr
Verbrauch
1–2,5 kWh/Ladung

Rechnung
1 bzw. 2,5kWh*200 Nutzungen*0,30€

Ergebnis
ca. 60 – 150 €/Jahr
Je seltener genutzt, desto weniger Gewicht bekommt der Punkt.

im beheizten Bad/Wohnraum quasi kein Vorteil vom WPT

Lufttrocknen spart am meisten!
Temperatur70–80 °C 45–60 °C WP ist schonender
KleidungMehr Schrumpfen/Falten bei Sensiblemschonend, weniger Einlaufen, besser für Synthetik/WolleWP-Trockner schont die Kleidung aufgrund niedriger Temperaturen
Anschaffungs250–550 €450–950 €Verhältnis Anschaffungskosten zu Betriebskosten hängt vor von Nutzungshäufigkeit ab
ReparierbarkeitEinfach & günstig
Einfachere Technik ist leichter zu reparieren und Ersatzteile (Heizelement, Pumpe,…) sind günstiger
Komplex & teuer
Komplexere Elektronik und WP-kreislauf, höhere Reparaturkosten, eher „wirtschaftlicher Totalschaden“
Ein Kondenstrockner kann im Schnitt deutlich günstiger „am Leben“ gehalten werden als WP-Trockner.
Haltbarkeit
(real bei Pflege)
10–15 Jahre
(viele berichten 12+ bei Pflege)
6–10 Jahre
(viele Ausfälle nach 5–8 Jahren)
wichtig ist beim WPT auf eine gute Vorfilterung zu achten (Sockelfilter, Schwammfilter) und besonderen Wert auf häufige Reinigung zu legen.
Transportbeliebig
keine Flüssigkeit enthalten, kann beliebig gedreht, gekippt und gewendet werden
nur stehend
WPT dürfen bspw. bei einem Umzug nicht liegend transportiert werden, da dann das Öl und Kältemittel sich so verteilen kann, dass es nicht mehr richtig zurückfliessen kann und das Gerät defekt geht.
Einfach nur wichtig zu wissen um den Fehler zu vermeiden!
Self-/Auto Cleangibt es nicht, da man den Kondensator selber rausnehmen und reinigen kannGeräte mit Self- AutoCleaning Funktion bitte selbst über Effizienz, Nutzen und Haltbarkeit recherchieren!
Umgebungstemperaturarbeitet in niedriger Umgebungstemperatur sogar effizienter, da besser Kondensation. Kann von 2-40° eingesetzt werdenWPT arbeiten bei kalten Temperaturen deutlich schlechter und ineffizienter und sollten je nach Hersteller in mind. 5-15° Umgebungstemperatur betrieben werdenstark vereinfacht:
KD besser im kalten Keller
WP besser im warmen Wohnraum
Entsorgung„normaler“ Elektroschrott„Sonderabfall“ Wärmeüberträger
Öko-Fußabdruck
(für Leute die gerne in CO2 rechnen 🙂
Niedriger (~300–400 kg CO₂ Herstellung alt)Hoch (~650–700 kg CO₂ neu) – amortisiert sich seltenReparatur und möglichst lange Nutzung sind am Besten für die Umwelt

Die Grundproblematik ist, dass sich Wärmetauscher im unteren Bereich mit der Zeit mit Flusen zusetzen, man kommt nur ran wenn man die komplette Maschine zerlegt, was vom Aufwand und den Kosten absolut unwirtschaftlich ist, außer man macht es selbst.
Der niedriger Energieverbrauch bezieht sich auf ein sauberes Neugerät, sobald sich die Flusen langsam aber sicher zusetzen sinkt mit der Zeit auch die Energieeffizienz!

Seit 2025: Reine Kondenstrockner ohne WP landen meist bei Energieeffizienz F bzw. G im neuen EU-Label und werden als Neugerät seltener. Wer neu kauft, bekommt fast immer WP – umso wertvoller, einen guten, reparierten Kondenstrockner zu behalten!

UNSER FAZIT:
Der Vergleich soll möglichst breit und unabhängig informieren oder zumindest einen Anstoßt zur Eigenrecherche bieten. Je nach Bedarf und Anforderungen kann ggf. doch die eine oder andere Entscheidung sinnvoll sein.

Nur weil es sich gut mit „Nachhaltigkeit / Strom sparen“ vermarkten läßt, ist Kunden nicht geholfen wenn sie öfter neu kaufen müssen, Herstellern und Handel aber ggf. schon 🙂


P.S.: Die EU-Gesetzgebung trägt ihr übriges bei

Hier findet man noch ein passendes Textdokument mit den wichtigsten Punkten



Hier noch ein Promptvorschlag zum anpassen und schnell via copy & paste selbst die KI befragen:
Hallo, kannst Du mir bitte anhand der nachfolgenden Kriterien einen realistischen Vergleich von Kondenstrockner zu Wärmepumpentrockner erstellen:
Laufzeit, Energieverbrauch, Temperatur, Kleidung, Anschaffungskosten, Reparierbarkeit, Haltbarkeit (durchschnittliche Nutzungsdauer auf Jahre bezogen).
(mit realistischem Vergleich meine ich nicht nur Werbeversprechen von Herstellerseiten einbeziehen, sondern auch und vor allem Informationen von Privatleuten und Nutzern bspw. aus Foren, Kommentaren, Videos, …)

Falls dir noch weitere Punkte einfallen für die eine oder andere Technik, ich habe z.b gehört, man darf WP Trockner nicht liegend transportieren, da sonst das Kältemittel und Öl sich so verteilt, dass er danach defekt ist oder dass er bei kalten Umgebungstemperaturen nicht so effizient läuft.

Quellen: Basierend längerem Austausch mit KI-Modellen die auf Nutzerberichten (Foren, Reddit, YouTube 2023–2026), Stiftung Warentest-Tests und UBA/Öko-Institut Lebenszyklus-Analysen (TEXTE 46/2025) zugreifen.

Spülmaschine

Auch Spülmaschinen reichen preislich von bis

  • am Besten keine gleiche Materialien im Innenraum (Wanne und Korpus in Edelstahl). So verhalten sie sich bei den Temperaturwechseln ähnlich in der Ausdehnung und bleiben länger dicht.
  • Laufzeit
  • Energieverbrauch
  • Haltbarkeit Gerät
  • Anschaffungskosten
  • Reparierbarkeit